Morgen, nachdem wir den Camper abgegeben haben, werden wir uns Cairns anschauen. Am Mittwoch geht’s dann über Darwin mit Jetstar (sowas wie Easyjet, wir freuen uns schon wahnsinnig auf diesen Budget-Langstreckenflug) nach Singapur wo wir dann am Samstag um 2.35Uhr (nachts, Ortszeit) wieder in Richtung Heimat aufbrechen werden und dank der Zeitverschiebung am Samstag Mittag wieder in Berlin sind. Wir wünschten wir könnten noch hierbleiben. Der Norden um Cape Tribultion hätte uns noch sehr gereizt und eine weitere Schnorchel-Tour wäre auch super gewesen. Aber wir kommen wieder – dann touren wir von Melbourne bis Adelaide und werden auch nochmal ein paar Tage in Cairns verbringen. Bis dahin können wir nur sagen: Es war super schön hier, wir haben viel erlebt, viel gesehen und sind ganz fasziniert von der Natur und den Tieren (sowohl über als auch unter Wasser)! Bis bald Australien!
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Bye Bye Australia!
Dienstag, 25. Mai 2010Rainforest by Skyrail and train – Kuranda
Dienstag, 25. Mai 2010Am Sonntag haben wir einen weiteren klassischen Ausflug von Cairns aus gemacht – per Skyrail (Gondel) ging es hoch über Baumkronen in den Kuranda Regenwald. Dort gibt es eine kleine Dorfsiedlung, Wanderwege durch den Regenwald und einige Tierparks. Nach einer Bootstour inkl. freilebender Krokodile und einer Jungle-Wanderung haben wir uns noch einige einheimische (große, bunte und leuchtende) Schmetterlinge angeschaut bevor es per Zug wieder zurück nach Cairns durch den Regenwald ging.
Da wir morgen (Dienstag) den Camper wieder abgeben müssen, konnten wir leider nicht weiter Richtung Norden (Daindree Nationalpark/Cape Tribultion) fahren und haben deshalb heute mal einen ruhigen Tag am Strand verbracht. Wir waren bei den Northern Beaches von Cairns und sind alle paar Stunden ca. 10km weiter bis zum nächsten palmenumsäumten Strand gefahren. Leider darf man nur in den kleinen abgesperrten Bereichen mit Quallennetz ins Wasser. Heute haben wir auch das erste Mal Krokodil-Warnschiler am Strand gesehen – wir sind also wirklich in den Tropen.
On the road – Magnetic Island, Waterfall Circuit
Samstag, 22. Mai 2010Am Donnerstag früh sind wir von Airlie Beach nach Townsville gefahren und haben dort ohne den Camper mit der Fähre nach Magnetic Island übergesetzt. Auf der Insel angekommen haben wir uns ein Moke ausgeliehen und sind dann mit dem kleinen Gefährt über die Insel gedüst.
Zuerst gings zur Horseshoe Bay ganz im Norden. Da haben wir einfach nur am Strand gesessen, Lunch gegessen und dabei die lauten Papageien beim Spielen beobachtet. Dann gings weiter. Eigentlich wollten wir den Koala Walk durch den Busch machen, bei dem eine große Chance bestehen soll die kleinen Tiere in freier Wildbahn sehen zu können. Nach ein paar hundert Metern lag jedoch etwas am Wegrand, was ziemlich nach einer (giftigen) Schlange aussah – vorher waren schon Schlangen-Warnschilder angebracht –und wir haben uns dann entschlossen mit unserem Flip Flops nicht weiter zulaufen. Weiter gings zur Alma Bay, einer kleinen Bucht mit einem ebenso kleinen Riff, wo wir uns am Strand gesonnt haben und dabei die Taucher beobachtet haben.Kuz darauf gab es noch ganz viele Rock Wallabies (Mini-Kängurus) zu sehen bevor es dann wieder hieß: Festland in Sicht.
Anstatt die Nacht in Townsville zu schlafen sind wir noch 100km Richtung Cairns gefahren und haben auf einem Camping-Platz am Highway übernachtet, bevor es am nächsten Tag um 7.00 Uhr weiter nach Norden ging. Nachdem wir uns kurz noch den schönen Strand von Mission Beach angesehen und in der Nachbarschaft von Tausenden von Mud-Crabs geformten Sandkügelchen gefrühstückt haben, sind wir auf der Inlandsroute – Serpentinen ohne Ende – zum Waterfall Circuit (16km mit mehreren schönen Wasserfällen im Regenwald) gefahren, sind dann am späten Nachmittag in Cairns angekommen und haben unsere Schorchel-Tour im Great Barrier Reef gebucht.
On the boat – Whitsunday Islands
Freitag, 21. Mai 2010Nach einem ganzen Tag Fahrt (11h) sind wir am Montag Abend bei Regen in Airlie Beach angekommen. Da das Wetter am Dienstag immer noch nicht sonderlich gut war, haben wir uns im Ort aufgehalten und sind dann am Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein durch die Whitsunday Islands gecruist. Diese 74 Inseln bestehen aus Regenwald, weißen Stränden und jeder Menge Riffe. Zuerst gings zum berühmten Whitehaven Beach: weißer Sandstrand und türkisblaues Wasser. Rein durfte man aber nur mit den sogenannten Stinger-Suits (Ganzkörperanzüge) – Schutz vor den gefährlichen Quallen ist ja schließlich wichtig.
Weiter gings nach Hook Island. Dort waren wir schnorcheln und sind mit einem Glasbodenboot gefahren und haben dabei die prächtige Unterwasserwelt betrachtet (obwohl sie je weiter nördlich wir kommen noch besser werden wird). Weiter gings nach Long Island- wo wir nochmal ein bisschen am Strand und in Hängematten lagen und die Papageien beim Spielen in den Palmen beobachtet haben.
On sandy road – Fraser Island
Sonntag, 16. Mai 2010Heute ging es also mit einem geführten Ausflug zur weltgrößten Sandinsel der Welt – nach Fraser Island! 123 Kilometer lang, 22 Kilometer an seiner breitesten Stelle und rund 250 Kilometer Strand sind die Ausmaße dieser einzigartigen Insel, die vom Strand über Regenwald bis zu kristallklaren Süßwasserseen und kleinen Flüßen alles bietet, sowohl für den Anblick, als auch für die Tier- und Pflanzenwelt! Wir haben mit der Fähre übergesetzt und sind mit einem 4WD Bus quer über sandige Straßen – es gibt auf der ganzen Insel keine Asphaltstraßen - gefahren und an verschiedenen Stationen gestoppt. Den Beginn markierte ein Spaziergang durch den Regenwald entlang des kristallklaren Wanggoolba Creek. Zahlreiche Pflanzen und Bäume werden vom Wasser versorgt bis es sich schließlich irgendwann im Pazifik ergießt.
Weiter gings mit ca 80 km/h entlang des 75-Mile Beach zum Frack eines 1920er Jahre Luxuscruiser und zu den Coloured Sands, an den sich 72 verschiedene Farbtöne entdecken lassen. Auf dem Weg zum Mittag haben wir dann einen Stopp am Eli Creek gemacht und sind in kurzen Hosen durch das etwas kalte Wasser, aber wieder sehr klar Wasser gelaufen, bei denen sich Steffi natürlich mehrere Moskitusstiche zugezogen hat, von den sich ein paar zu wachteleiergoßen Beulen entwickelt haben:-)!
Der Besuch von zwei Binnenseen war ebenfalls wunderschön! Die Szenerie wurde nur getrübt von der fehlenden Sonne, nichtsdestotrotz wirkt ein kristallklarer See vom weißem Strand umgeben und das Ufer mit grünen Bäumen gesäumt, einfach zauberhaft und lädt förmlich zum Baden ein, was wir aufgrund der fehlenden Wärme aber auch unsere Füße beschränkt haben.
Damit war der Tag auch schon wieder vorbei und wir bereiten den morgigen großen Ritt (ca 10h) nach Airlie Beach vor!











