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Bye Bye Australia!

Morgen, nachdem wir den Camper abgegeben haben, werden wir uns Cairns anschauen. Am Mittwoch geht’s dann über Darwin mit Jetstar (sowas wie Easyjet, wir freuen uns schon wahnsinnig auf diesen Budget-Langstreckenflug) nach Singapur wo wir dann am Samstag um 2.35Uhr (nachts, Ortszeit) wieder in Richtung Heimat aufbrechen werden und dank der Zeitverschiebung am Samstag Mittag wieder in Berlin sind. Wir wünschten wir könnten noch hierbleiben. Der Norden um Cape Tribultion hätte uns noch sehr gereizt und eine weitere Schnorchel-Tour wäre auch super gewesen. Aber wir kommen wieder – dann touren wir von Melbourne bis Adelaide und werden auch nochmal ein paar Tage in Cairns verbringen. Bis dahin können wir nur sagen: Es war super schön hier, wir haben viel erlebt, viel gesehen und sind ganz fasziniert von der Natur und den Tieren (sowohl über als auch unter Wasser)! Bis bald Australien!

Rainforest by Skyrail and train – Kuranda

Am Sonntag haben wir einen weiteren klassischen Ausflug von Cairns aus gemacht – per Skyrail (Gondel) ging es hoch über Baumkronen in den Kuranda Regenwald. Dort gibt es eine kleine Dorfsiedlung, Wanderwege durch den Regenwald und einige Tierparks. Nach einer Bootstour inkl. freilebender Krokodile und einer Jungle-Wanderung haben wir uns noch einige einheimische (große, bunte und leuchtende) Schmetterlinge angeschaut bevor es per Zug wieder zurück nach Cairns durch den Regenwald ging.

Da wir morgen (Dienstag) den Camper wieder abgeben müssen, konnten wir leider nicht weiter Richtung Norden (Daindree Nationalpark/Cape Tribultion) fahren und haben deshalb heute mal einen ruhigen Tag am Strand verbracht. Wir waren bei den Northern Beaches von Cairns und sind alle paar Stunden ca. 10km weiter bis zum nächsten palmenumsäumten Strand gefahren. Leider darf man nur in den kleinen abgesperrten Bereichen mit Quallennetz ins Wasser. Heute haben wir auch das erste Mal Krokodil-Warnschiler am Strand gesehen – wir sind also wirklich in den Tropen. :-)

In the air and in the water – Great Barrier Reef

Heute (Samstag) war einer der Höhepunkte unserer Reise – wir waren im Great Barrier Reef schnorcheln. Zunächst sind wir mit dem Heli (ca.25min) zu einer Platform, die am äußeren Rand des Great Barrier Reef liegt, geflogen – wir wollten unseren Mägen am frühen Morgen die offene See nicht zumuten und außerdem dieses Naturgebilde auch einmal aus der Luft betrachten. Die Sicht von oben war atemberaubend – beste Sichtverhältnis in Luft und Wasser. Zuerst sind wir ganz dicht über Regenwälder geflogen, danach haben wir eine Sandbank mit tollen Riffen überquert und sind dann schließlich auf unserer Platform gelandet, wo wir einigen Seekranken begegnet sind.

Die Plattform selbst lag stabil im Wasser und hat wenig gewackelt, aber das festgemachte Schiff hatte schon einen ordentlichen Schaukelgrad drauf. Nachdem wir schnell die (sexy) Stinger-Suits, Schnorchel, Maske und Flossen angelegt hatten, ging es auf eine halbstündige Tour mit einem Meeresbiologen, der uns viel zu den Fischen und Korallen erzählt hat. Gleich mal vorweg: Es war sooooo super schön, einfach mega! Man konnte ewig weit gucken (Sicht war laut Aussagen einiger Crewmitglieder die beste seit Langem), überall waren Korallen und bunte Fische (natürlich Nemos, Papageienfische und alles andere, was farbig und lustig aussieht).

Wir haben Fotos mit einer ordinären Unterwasserkamera gemacht. Da die aber noch entwickelt werden müssen, haben wir heute noch die Fotos vom Fotografen gekauft. Der große Fisch auf dem Bild heißt übrigens Rocky und wird sehr gerne am Maul gekrault. :-)

Es war einfach herrlich – Wetter, Sicht, Reef, Essen, Leute und Sonne. Die Zeit ist so schnell vergangen. Man hat das im Wasser nur daran gemerkt, dass es nach 45min leicht kalt wurde (Wassertemperatur 27C). Nach 4h gings dann per Boot (90min Fahrt) wieder zurück ans Land.

On the road – Magnetic Island, Waterfall Circuit

Am Donnerstag früh sind wir von Airlie Beach nach Townsville gefahren und haben dort ohne den Camper mit der Fähre nach Magnetic Island übergesetzt. Auf der Insel  angekommen haben wir uns ein Moke ausgeliehen und sind dann mit dem kleinen Gefährt über die Insel gedüst.

Zuerst gings zur Horseshoe Bay ganz im Norden. Da haben wir einfach nur am Strand gesessen, Lunch gegessen und dabei die lauten Papageien beim Spielen beobachtet. Dann gings weiter. Eigentlich wollten wir den Koala Walk durch den Busch machen, bei dem eine große Chance bestehen soll die kleinen Tiere in freier Wildbahn sehen zu können. Nach ein paar hundert Metern lag jedoch etwas am Wegrand, was ziemlich nach einer (giftigen) Schlange aussah – vorher waren schon Schlangen-Warnschilder angebracht –und wir haben uns dann entschlossen mit unserem Flip Flops nicht weiter zulaufen. Weiter gings zur Alma Bay, einer kleinen Bucht mit einem ebenso kleinen Riff, wo wir uns am Strand gesonnt haben und dabei die Taucher beobachtet haben.Kuz darauf gab es noch ganz viele Rock Wallabies (Mini-Kängurus) zu sehen bevor es dann wieder hieß: Festland in Sicht.

Anstatt die Nacht in Townsville zu schlafen sind wir noch 100km Richtung Cairns gefahren und haben auf einem Camping-Platz am Highway übernachtet, bevor es am nächsten Tag um 7.00 Uhr weiter nach Norden ging. Nachdem wir uns kurz noch den schönen Strand von Mission Beach angesehen und in der Nachbarschaft von Tausenden von Mud-Crabs geformten Sandkügelchen gefrühstückt haben, sind wir auf der Inlandsroute – Serpentinen ohne Ende – zum Waterfall Circuit (16km mit mehreren schönen Wasserfällen im Regenwald) gefahren, sind dann am späten Nachmittag in Cairns angekommen und haben unsere Schorchel-Tour im Great Barrier Reef gebucht.

On the boat – Whitsunday Islands

Nach einem ganzen Tag Fahrt (11h) sind wir am Montag Abend bei Regen in Airlie Beach angekommen. Da das Wetter am Dienstag immer noch nicht sonderlich gut war, haben wir uns im Ort aufgehalten und sind dann am Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein durch die Whitsunday Islands gecruist. Diese 74 Inseln bestehen aus Regenwald, weißen Stränden und jeder Menge Riffe. Zuerst gings zum berühmten Whitehaven Beach: weißer Sandstrand und türkisblaues Wasser. Rein durfte man aber nur mit den sogenannten Stinger-Suits (Ganzkörperanzüge) – Schutz vor den gefährlichen Quallen ist ja schließlich wichtig.

Weiter gings nach Hook Island. Dort waren wir schnorcheln und sind mit einem Glasbodenboot gefahren und haben dabei die prächtige Unterwasserwelt betrachtet (obwohl sie je weiter nördlich wir kommen noch besser werden wird). Weiter gings nach Long Island- wo wir nochmal ein bisschen am Strand und in Hängematten lagen und die Papageien beim Spielen in den Palmen beobachtet haben.

On sandy road – Fraser Island

Heute ging es also mit einem geführten Ausflug zur weltgrößten Sandinsel der Welt – nach Fraser Island! 123 Kilometer lang, 22 Kilometer an seiner breitesten Stelle und rund 250 Kilometer Strand sind die Ausmaße dieser einzigartigen Insel, die vom Strand über Regenwald bis zu kristallklaren Süßwasserseen und kleinen Flüßen alles bietet, sowohl für den Anblick, als auch für die Tier- und Pflanzenwelt! Wir haben mit der Fähre übergesetzt und sind mit einem 4WD Bus quer über sandige Straßen – es gibt auf der ganzen Insel keine Asphaltstraßen -  gefahren und an verschiedenen Stationen gestoppt. Den Beginn markierte ein Spaziergang durch den Regenwald entlang des kristallklaren Wanggoolba Creek. Zahlreiche Pflanzen und Bäume werden vom Wasser versorgt bis es sich schließlich irgendwann im Pazifik ergießt.

Weiter gings mit ca 80 km/h entlang des 75-Mile Beach zum Frack eines 1920er Jahre Luxuscruiser und zu den Coloured Sands, an den sich 72 verschiedene Farbtöne entdecken lassen. Auf dem Weg zum Mittag haben wir dann einen Stopp am Eli Creek gemacht und sind in kurzen Hosen durch das etwas kalte Wasser, aber wieder sehr klar Wasser gelaufen, bei denen sich Steffi natürlich mehrere Moskitusstiche zugezogen hat, von den sich ein paar zu wachteleiergoßen Beulen entwickelt haben:-)!

Der Besuch von zwei Binnenseen war ebenfalls wunderschön! Die Szenerie wurde nur getrübt von der fehlenden Sonne, nichtsdestotrotz wirkt ein kristallklarer See vom weißem Strand umgeben und das Ufer mit grünen Bäumen gesäumt, einfach zauberhaft und lädt förmlich zum Baden ein, was wir aufgrund der fehlenden Wärme aber auch unsere Füße beschränkt haben.

Damit war der Tag auch schon wieder vorbei und wir bereiten den morgigen großen Ritt (ca 10h) nach Airlie Beach vor!

On the road – Port Macquarie, Byron Bay, Surfer’s Paradise, Australia Zoo , Hervey Bay

Wir sind jetzt seit gestern Abend (Freitag) in Hervey Bay und haben ehrlich gesagt schon einige Probleme wieder all das zusammenzubekommen, was wir in den letzten Tagen so gemacht haben. :-)

In Port Macquarie haben wir ein Koala Hospital besucht und waren in einem Park, haben Koalas beobachtet und Kängurus gefüttert. Danach sind wir weiter nach Byron Bay gefahren und haben dort morgens eine Küstenwanderung gemacht. Die Strände dort waren atemberauend schön.

Weiter gings on the road nach Surfer’s Paradise, dort haben wir sozusagen Mittagspause gemacht – am Strand gegrillt (es gibt überall öffentliche BBQ Plätze) und uns in die Wellen gestürzt. Der Strand dort war kilometer lang und umzäunt von diversen Touristenorten, die ineinander übergehen. Schwimmen war nur an gekennzeichneten Abschnitten (sehr kleine Flächen) erlaubt und als wir drin waren, wussten wir auch warum: Die hohen Wellen sahen nicht nur super aus, sie hatten auch eine enorme Kraft, so dass man sich in knietiefen Wasser kaum noch aufrecht halten konnte. Weiter gings über Brisbane zum Australia Zoo. Dies ist dank Steve Irwin (the Crocodile Hunter) der bekannteste und schönste Zoo Australiens. Natürlich konnten wir nicht anders als auch ein Touri-Koala-Bild machen zu lassen. Die Kleinen sind echt so süß und genauso flauschig wie sie aussehen.

Der Tierpark war wirklich toll gemacht und ist mit nichts zu vergleichen, was wir bisher gesehen hatten – dort weiß man mit den Tieren umzugehen und hält sie wirklich artgerecht (das mag jetzt widersprüchlich klingen, weil man mit den Koalas Fotos machen kann, aber ich hab nachgefragt und ein Koala kommt max. 1-2x Woche für 30min raus und das auch nur, wenn sie wollen, denn sie wissen sich anscheinend auch gut zu wehren). Nach dem Australia Zoo sind wir weiter nach Hervey Bay gefahren und bleiben jetzt für drei Nächte hier. Heute haben wir eine lange Strandwanderung gemacht und für morgen haben wir einen Ausflug nach Fraser Island (die größte Sandinsel der Welt) gebucht.  Wir sind gespannt und werden berichten!

On the road – Port Stephens/Nelson Bay

Wir liegen gerade am Strand (okay, auf dem Parkplatz davor) im Bett in unserem Camper und nutzen ein freies und fremdes W-Lan. :-)

Gestern haben wir unseren Camper abgeholt und mussten uns erstmal eine halbstündige DvD anschaun, die versuchte uns die Funktionen zu erklären – langsam kennen wir uns nun aus. Wir haben Sydney nach Norden verlassen und erreichten nach ca. 200km Nelson Bay. Dort haben wir heute (Dienstag) einen Bootsausflug gemacht und bestimmt 30 wildlebende Delfine gesehen. Einige von ihnen sind dem Boot vorausgeschwommen (sie müssen dann nicht selber schwimmen, sondern werden geschoben und das scheinen sie ganz lustig zu finden). Das war echt super, wir wurden fast die ganze Zeit von den kleinen verspielten Tierchen begleitet.

Danach haben wir einen Abstecher zum One-Mile Beach gemacht – diesen hatte uns der Guide vom Bridge Climb empfohlen. Der Strand war  wunderschön – so schön, dass wir trotz nur 21C Wassertemperatur uns in die hohen Wellen des Pazifik gestürtzt haben.

Am Nachmittag sind wir weiter nach Port Macquarie gefahren und stehen jetzt auf dem besagten Parkplatz (heute mal kein Camper-Park) und hören dem Meeresrauschen zu.

Morgen geht’s in einen Koala Park und dann weiter ca. 450km nach Norden zur Golden Coast.

Sydney – Teil II

Was sind wir nicht alles gelaufen – den Walkway beim Bondi Beach, die gesamte Innenstadt mehrfach in alle Richtungen (weil Zug fahren wahnsinnig teuer ist und man dabei ja auch nichts sieht), den 10km langen und steilen Wanderweg in Manley über Felsen und auch durch Felsen, durch Wälder und an Stränden entlang (ich hatte zugegebener Weise ständig Angst von ner giftigen Spinne oder Schlange angesprungen zu werden, so stark war alles bewachsen) und heute sind wir die Harbour Bridge hochgelaufen (ja, richtig gehört, wir waren ganz oben auf 134m drauf!!!). Das war super, das Ganze hat 3,5 Stunden gedauert, man bekommt ganz sexy Ganzkörperanzüge an, wird gesichert und dann geht’s hoch hinaus. Der Ausblick von oben war wunderschön und dank des tollen Wetters sehr weit. Sydney ist wirklich eine hübsche Stadt.

Morgen holen wir unseren Camper ab und dann sind wir on the road!!!