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Rainforest by Skyrail and train – Kuranda

Am Sonntag haben wir einen weiteren klassischen Ausflug von Cairns aus gemacht – per Skyrail (Gondel) ging es hoch über Baumkronen in den Kuranda Regenwald. Dort gibt es eine kleine Dorfsiedlung, Wanderwege durch den Regenwald und einige Tierparks. Nach einer Bootstour inkl. freilebender Krokodile und einer Jungle-Wanderung haben wir uns noch einige einheimische (große, bunte und leuchtende) Schmetterlinge angeschaut bevor es per Zug wieder zurück nach Cairns durch den Regenwald ging.

Da wir morgen (Dienstag) den Camper wieder abgeben müssen, konnten wir leider nicht weiter Richtung Norden (Daindree Nationalpark/Cape Tribultion) fahren und haben deshalb heute mal einen ruhigen Tag am Strand verbracht. Wir waren bei den Northern Beaches von Cairns und sind alle paar Stunden ca. 10km weiter bis zum nächsten palmenumsäumten Strand gefahren. Leider darf man nur in den kleinen abgesperrten Bereichen mit Quallennetz ins Wasser. Heute haben wir auch das erste Mal Krokodil-Warnschiler am Strand gesehen – wir sind also wirklich in den Tropen. :-)

Fjordland und Otago Peninsula – Neuseeland Tag 8-9

Am Samstag in aller Frühe haben wir uns auf den Weg gemacht die 2,5h stündige Autofahrt von Te Anau nach Milford Sound angetretten um dort um 10 Uhr gleich die erste Bootstour mit zu machen. Die Straße war kurvig, aber bot – wie so oft – an vielen Stellen ein sagenhaften Ausblick. In Milford Sound startet man mit dem Boot und fährt durch einen Fjord Richtung Tasmanische See, um einen herum sind hohe Berge, alles dicht mit Bäumen und Sträuchern bewachsen und fast überall findet man einen hohen Wasserfall. Die Aussicht ist unglaublich! Unterwegs sind wir Delfinen und Robben begegnet, einfach toll. Auf dem Rückweg haben wir dann eine kleine Wanderung durch den Regenwald gemacht – sehr beeindruckend.

Danach sind wir durch grüne Schaflandschaften weiter nach Dunedin gefahren (5h), haben uns hier am Sonntag morgen kurz den schönsten Bahnhof der Welt angeschaut und sind dann ins ca. eine Stunde enfternte Otage Peninsula gefahren. Das ist eine vorgelagerte Halbinsel. Dort sind wir zur Sandy Bay durch steile Dünen gewandert. Am atemberaubenden Strand angekommen, haben wir die sich dort sonnenden Seelöwen betrachtet und Pinguine aus weiter Entfernung gesehen.

Im Anschluss haben wir dann in einem Reservat beobachtet, wie die sehr seltenen Yellow-Eyed Penguins aus dem Meer ans Land kommen. Sie sind während des Tages bis zu 45km von der Küste entfernt auf der Suche nach Nahrung bis sie in der Dämmerung wieder an Land kommen und dort auch noch ca. 300-1000m rumwatscheln bis sie sich niederlassen bzw. ihr zu Huase gefunden haben. Diese Pinguine sind gerne alleine, sie mögen es z.B. nicht, wenn sie andere Nester sehen können und warten bei ihrem Landgang auch darauf möglichst einen großen Abstand zu anderen Artgenossen (außer ihrem Partner) zu haben. In dem Reservat wurden überirdische Tunnel gebaut,die zu Beobachtungshäuschen mit Sehschlitzen führen, woraus man die Pinguine beobachten konnte, ohne die Tiere damit zu verängstigen. Es war wirklich toll diese Tiere einmal in freier Wildbahn zu sehen.

Die Landschaften, sowohl im Fjordland als auch in Otago Peninsula hauen einem einfach um. Obwohl wir eine gute Kamera mit Weitwinkel haben, geben die Bilder die Schönheit wirklich nur zu einem Bruchteil wider, so dass ihr euch alles noch tausend Mal schöner vorstellen müsst!